Drückt das Wetter auf unser Gefühlsleben?

Unser Planet geht kaputt. Schaut mal aus dem Fenster raus, das ist doch kein normales Wetter dieses Jahr. Und dann streitet sich die Politik um genaue Zahlen zur CO²-Reduzierung nach 2012. Da kann man doch nur den Kopf schütteln.

Naja, viel mehr beschäftigt mich gerade folgende Frage: ist das niederschlagende Wetter für die sinkende Bereitschaft zu lieben und Zuneigung zu zeigen in meinem sozialen Kontext verantwortlich? Überall um mich heraum brechen Beziehungen zusammen, Liebschaften sterben aus, Vorsicht macht sich breit und Frust wird allgegenwertig. Allein diese Woche hatte ich drei Anrufe von Freunden/Freundinnen die sich getrennt haben. Verstörtes Wetter im Frühling, mangelnde Frühlingsgefühle und jetzt im angehenden Sommer auch noch Regenwolken am Gefühlshorizont?

Hoffen wir mal, dass mit dem Zusammenbruch unserers Klimas nicht auch noch unsere Geburtenrate zusammenbricht. Habt euch bitte wieder lieb.

1 Kommentar »

  1. Oliver Said,

    12. July, 2007 @ 17:34

    Auch dass es Dich nicht wirklich trösten mag, aber in der Tat, mein lieber Freund, die Geburtenrate ist tatsächlich ein Problem. Deshalb werden unsere Sozialversicherungssysteme in rund 15-20 Jahren völlig kollabieren, weil dann die geburtenstarken Jahrgänge (um1963 rum) in den Ruhestand gehen und von Leistungserbringern zu Leistungsbeziehern werden. Die anhaltende Geburtenquote liegt in Dtl. bei rund 1,2 Kinder pro gebährfähiger Frau. Um unsere Volkswirtschaft auf dem aktuellen Niveau halten zu können (Steueraufkommen, Sozialversicherungen, Immobilien und vor allem der Arbeitsmarkt) brauchen wir eine Quote von 2,1 Kinder/Frau. Die Deutschen werden wohl irgendwann einmal aussterben….

    Lustigerweise ist die Geburtenquote bei den Menschen mit Immigrationshintergrund deutlich höher. Mal schauen ob wir nicht mal selbst eine Minderheit werden…., so in 200-300 Jahren.

    Gruß,

    Oliver

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